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Klosterruine

Die Ruine

Der Stein im Fundament der Kirchenruine

In schönster, echt Dessauer Auenlandschaft, zehn Minuten südlich von Jeßnitz liegt die
Försterei Salegast.
Von dem alten Dorf steht nur noch die Kirche, als Ruine, dicht am Wege zur Försterei.
Eine besondere geschichtliche oder kunstgeschichtliche Bedeutung hat diese Kirche freilich nicht, aber sie ist, abgesehen von dem praktischen Nutzen, ein Stück Romantik im Eichenwald, die hoffentlich noch recht lange von den vergangenen Zeiten zu uns reden darf.
Auf den Stein in der Grundmauer der Apsis hat Kaplan Kahleyß, der Schweigervater des Försters Schwabe, den alten Jeßnitzern wohlbekannten Vers geschrieben:
„Hier wird nicht mehr gesungen, die Lieder sind verklungen.“

Der Zahn der Zeit nagte auch an dieser Inschrift. Der Heimatverein Jeßnitz (Anhalt) e.V. nahm sich der Sache an und stellte bei der unteren Denkmalschutzbehörde den Antrag auf Restaurierung. Nach der Erteilung der Genehmigung begannen im 3. Quartal 2000 die Arbeiten.
Die Schrift durfte nicht verändert werden und am Stein durften keine Veränderungen vorgenommen werden.
Heute ist die Schrift wieder gut lesbar und mancher Wanderer wird bei der Wanderung in die Aue auf diesem Stein wieder die neue Inschrift lesen.
Unser Dank gilt unseren Mitgliedern Steinmetzmeister Burkhard und Uwe Scholz für die Erledigung des Auftrages und die Erhaltung dieses Kleinodes.




 

Findling an der Kirchenruine

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