Geschichte-Zeittafel

Die wahrscheinlich erste zuverlässige Erwähnung des Namen Jeßnitz stammt aus einer Magdeburger Urkunde vom 17. Oktober 1259. Die Stadt soll aber schon im Jahre 1156 urkundlich erwähnt worden sein. Der Name unserer Stadt ist wahrscheinlich wendischen Ursprungs und bedeutet "Eschenstadt".



Zeittafel zur Geschichte der Stadt Jeßnitz

1259 Jeszant (Ersterwähnung)
1265 Jezzant
1285 Jezanic und Gezanz
1297 Jessenitz
1398 Erste Erwähnung der Getreidemühle.
1401 als Stadt erstmals erwähnt
1408 Stadt wird als Lehen von Meißen an Fürst Al­brecht von Anhalt gegeben.
1476 Jeßnitz (Schreibweise erstmalig)
1534 Reformation in Jeßntz eingeführt
1534 Erwähnung eines Schulmeisters. Für alle Kinder eine Volksschule, für besonders begüterte Kinder gab es eine Art Progymnasium.
1547 Die Stadt hat zwei Märkte. Dazu kam jeden Sonnabend ein Wochenmarkt.
1549 Sind bereits 2 Braupfannen vorhanden.
1567 Ausbruch eines Feuers im Stadtkern. 42 Häuser und 16 Scheunen fallen den Flammen zum Opfer. Auch das Rathaus wird zerstört.
1569 Aufbau des Rathauses.
1583 sowie 1610-1611 und 1612-1613 schwere Pestjahre. Ganze Familien starben aus.
1600 Eine Mädchenschule bestand im Kirchweg.
1622 Die Bürger unserer Stadt sind konfrontiert mit den ersten Leichen des Krieges.
1629 Erste Einquartierungen in der Stadt, die Soldaten benahmen sich sehr wild 631 Schwedische Soldaten in unserer Stadt, große Furcht der Bevölkerung.
1632 Erneut ein Pestjahr.
1634 und 1635 Plünderungen in der Stadt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 9400 Taler.
1639 Einweihung des Friedhofs in der Langen-Straße.
1650 Erwähnung der ersten Fischer in der Stadt.
1659 Erste Erwähnung eines Fährbetriebes.
1675 Die Stadt hat eine Papiermühle.
1695 Es werden drei Märkte erwähnt: der Fastenmarkt, der Johannismarkt, der Michaelismarkt.
Inder Zeit um 1700 hatte der Rat der Stadt die alleinige Gewalt und Gerichtsbarkeit.
1707 Einführung eines Salzmonopols.
1716 Die erste Feuerspritze wird angeschafft.
1766 Anlegen einer "Bürgerschäferey". Folgende Gewerke waren vorrangig in der Stadt vertreten: Zimmerer, Töpfer, Schuhmacher, Seiler, Nadler, Stellmacher, Maurer, Böttcher, Schneider, Tischler, Fleischer, Bäcker, Schlosser, Sattler, Barbiere, Tuchmacher, Hutmacher u. v. a.
1768 brennt das Rathaus erneut ab.
1819/20 Bau einer Schule in der Schulstraße 9/10.
1867 Einweihung der "Leopoldbrücke".
1868 Die Feuerwehr wird gegründet.
1881 Neubau der Schule in der Lange Straße.
1899 Fließt der erste elektrische Strom nach Jeßnitz
1920 Kapp-Putsch in Jeßnitz.
1927 erhält die Stadt eine Wasserleitung
1930/31 Erweiterung der Schule durch einen Neubau Ecke Schul- und Lange - Straße.
1939 - 1945 Zweiter Weltkrieg. Auch unsere Stadt leidet unter den Folgen des Krieges.
1990- demokratisch gewählte Bürger lenken die Geschicke der Stadt.
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