Bidband-Jahrhundertflut

10 Jahre danach

 

Ja, es ist nun schon 10 Jahre her, dass unsere Stadt im August 2002 von einer Jahrhundertflut betroffen war. Wohl niemand in Jeßnitz wird diese Tage vergessen können, auch wenn die Schäden längst beseitigt sind und die Stadt durch neue Deichanlagen geschützt wird. Was noch zu tun bleibt ist der Schutz des westlichen Teils der Stadt.

Vergessen haben die Jeßnitzer auch nicht die überwältigende Welle der Hilfsbereitschaft. THW, Feuerwehr und Bundeswehr waren Tag und Nacht im Einsatz um uns beizustehen. Unvergessen sind auch die vielen privaten Helfer, die in Gruppen oder auch einzeln herbeieilten, um sich an den Aufräumarbeiten zu beteiligen und natürlich die vielen Spender von Sachwerten und Geld, die die erste Not lindern halfen. Jeder Jeßnitzer denkt daher auch voll Dankbarkeit an diese Zeit zurück.

In den letzten 10 Jahren ist in Jeßnitz viel passiert. Viele Häuser sind renoviert und neue entstanden. Der Kindergarten Wasserflöhe , der komplett mit Spendengeldern errichtet wurde, ist ein Schmuckstück und die Kinder fühlen sich wohl dort.

Der Heimatverein Jeßnitz (Anhalt) möchte, sicherlich im Namen aller Jeßnitzer Bürger, auf diesem Wege noch einmal  allen die kurz entschlossen herbei eilten, den Einsatzkräften von THW, Feuerwehr und Bundeswehr, aber auch den Firmen, Betrieben, Organisationen und Institutionen Dank sagen. Diesen Dank wollen wir verbinden mit einer herzlichen Einladung. Kommen Sie nach Jeßnitz und sehen Sie was aus der Stadt geworden ist, der Sie in großer Not geholfen haben.

 

Heimatverein Jeßnitz (Anhalt)



Bildband "Die Jahrhundertflut"

Herausgeber Heimatverein Jeßnitz (Anhalt) e.V. Auflage 2000 Stück, Oktober 2003
Als Lebensnotwendigkeit dient das Wasser grundsätzlich der Ernährung, der Energie und der Reinigung. Daher sind die meisten Städte in der Welt an Flussufern gebaut. Die vorhandenen Wassermengen sind von den Niederschlägen mehr oder weniger abhängig. Um eine gleich bleibende Menge zur Verfügung zu haben, hat man Talsperre und Staubecken gebaut.
Doch die Urgewalten der Natur fassen sich nicht bezwingen. Wir, die Flussanlieger im Urstromtal der Mulde zwischen Rossdorf und Bobbau, haben uns an die variablen Wasserstände gewöhnt. obwohl die so genannten "Hochwasser" schon oftmals die Wasserdeiche um unsere Stadt in Gefahr brachten.
Der außergewöhnlich hohe Pegelstand von 8,85 Meter hatte alle in den letzten Jahren übertroffen. Um dieses historische Ereignis festzuhalten, haben sich die Mitglieder vom Heimatverein Jeßnitz (Anhalt) e. `V. zusammen mit dem Sozialausschuss der Stadt bemüht, mit zahlreiche Bildern die überfluteten Straßen und Häuser unserer Stadt zu zeigen und in einem Bildband in der Erinnerung wach zu halten.
Wir danken allen; die uns ihre Bilder zur Verfügung stellten.Die Broschüre stellt nicht vollständig und umfassend die Ereignisse jener Tage dar. Sichern und helfen hatten Vorrang vor dem Fotografieren. So ist vieles nicht im Bild festgehalten worden. Und manches Bild mag treffender in der Darstellung sein, stand uns aber nicht zur Verfügung. Wir denken, dass die von uns getroffene Auswahl trotzdem Einblick in jene denkwürdige Zeit gibt.
Die Autoren




 

Bildband Jeßnitz im August 2002 Mit Doppelklick können Sie die Grafik vergrößern.

Hinweis:

Anfragen und Bestellung richten Sie bitte an:
Heimatverein Jeßnitz (Anhalt) e.V.
Dessauer Straße 53
06800 Jeßnitz (Anhalt)

Vorsitzender:
Herr Olaf Luther
Telefon: (0 34 94) 2 37 26
Telefax: (0 34 94) 2 11 60

E-Mail: info@heimatverein-jessnitz.de
VK Preis 5,99 Euro

Der Heimatverein Jeßnitz (Anhalt) e.V. ist von der Umsatzsteuer gemäß § 19 UStG befreit.


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